Perlengedanken

Perlen sind ein Produkt der Natur – jede davon ist ein Unikat. Genau das macht sie so besonders: Sie erinnern uns daran, dass Schönheit etwas Natürliches ist und nicht perfekt sein muss. Und trotzdem oder gerade deswegen strahlen Perlen etwas Edles aus, denn sie schimmern geheimnisvoll im Zusammenspiel aus Lichtreflexionen und Lichtbrechungen in einer einzigartig farblichen Vielfalt und Tiefe. Kein Wunder also, dass Menschen mit Perlen etwas Besonderes verbinden – und das auch mit ganz besonderen Momenten.

Perlen gelten nicht nur als Symbol für Schönheit, Eleganz und Harmonie, sondern auch für Reinheit und Unschuld. Aber auch die Entstehung einer Perle aufgrund eines kleinen Sandkorns in einer Muschel dient als Metapher für persönliches Wachstum: Aus anfangs Unangenehmen, Schmerz oder Widerstand kann etwas Wunderschönes und Wertvolles entstehen. Etwas das weit über den Moment hinaus Bedeutung, Nutzen, Vorteil und Gewinn hat. So wundert es nicht, dass gerade Perlen auch eine Fürsorge der Schutzlosen – besonders der Kinder – nachgesagt wird. In ihrer Funktion des Behütens und Stärkens lassen sie Kinder natürlich gedeihen, sich entwickeln und einzigartig sowie wertvoll werden.

Diese Gedanken widme ich Marisa Herzog – einer Perle, der viele Menschen – ganz besonders Kinder  –  viel zu verdanken haben.