Tag der Freude
Heute wird der Tag der Freude begangen – der Day of Joy. Es ist nicht bekannt, aus welchem Anlass und von wem dieser Tag in der ersten Hälfte der 1980er ins Leben gerufen worden ist. Sicher ist aber, dass es schön ist, Freude zu erleben – egal ob man sich selbst über etwas freuen kann oder ob man jemanden eine Freude bereitet.
Friedrich Schiller fasste diese Freude gekonnt in eine Ode, die seit dem Sommer 1785 – also genau seit 240 Jahren bis heute als das berühmteste Werk des Dichters gilt. Kein geringerer als Ludwig van Beethoven vertonte sie 1824 in seiner 9. Sinfonie. Schillers Gedicht in Verbindung mit Beethovens Sinfonie ist nicht zuletzt deshalb weltbekannt, weil das Musikstück seit 1972 als Hymne des Europarates Verwendung findet. Herbert von Karajan schrieb gemäß einem Auftrag für die Europa-Hymne ein reines Instrumental-Arrangement, damit keine der europäischen Sprachen in den Mittelpunkt der Hymne gestellt wird. Die Vielfalt Europas sollte sich in der unverkennbaren symbolischen Universalität der Musik widerspiegeln. Hier die Ode an die Freude gespielt vom Saarländischen Staatsorchester:
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