Mitten im Pessach-Fest

Das Pessach-Fest oder „Fest der ungesäuerten Brote“ findet gerade im Judentum statt. Es gilt dem Gedenken an den Auszug der Israeliten aus der Sklaverei in Ägypten. Eine Reihe von Plagen ging dem Ende dieser Knechtschaft voraus und aufgrund der 10. und letzte Plage, bei der alle ägyptischen Erstgeborenen getötet wurden, während die Erstgeborenen der Israeliten verschont blieben, ließ der Pharao die Israeliten endlich ziehen. An diesen Weg in die Freiheit und die Verschonung der Erstgeborenen wird bei einer feierlichen Mahlzeit symbolisch durch die ungesäuerten Brote, die gegessen werden, erinnert.

Vor einigen Jahren hatte ich das Vorrecht zu diesem Pessach-Fest eingeladen zu sein. Es war ein sogenannter Seder-Abend, einem strukturierten Abendessen (Seder =„Ordnung“). Es umfasst 15 Schritte nach der Haggada (Erzählung), wo unter anderem das Erzählen der Auszugsgeschichte erfolgte. Auch besondere Rituale beim Trinken, sowie das Essen, mit den symbolhaften Speisen, sind mir neben der ausgesprochenen Gastfreundschaft in sehr guter Erinnerung geblieben. Ein wirklich einmaliges Erlebnis!

Wer sich mit seiner Klasse über das Judentum informieren möchte, hat bei den Lehrmittel Perlen Materialien dazu, die die wichtigsten Eckpunkte dieser Religion beleuchten.

Download: Judentum Miniperlen oder Weltreligionen Ampelhefte

Bild: rcascoherrera