Die Macht der Worte

Worte haben Kraft. Worte haben Macht. Worte können aufbauen, aber auch niederreißen.  Unsere Sprache formt unsere Gedanken, sie rufen Emotionen hervor und sie beeinflussen unser Selbstbewusstsein und unsere Handlungen. Aus der Lernforschung wissen wir, dass Metaphern und Analogien es leichter machen, sich neues Wissen anzueignen und dass sie als unser wichtigstes Denkwerkzeug gelten. Lakoff, ein US-amerikanischer Linguist, geht davon aus, dass Metaphern aus direkten, körperlichen Erfahrungen entstanden sind und diese immer einem Denkmodell unterliegen. Als Beispiel, das jeder spätestens seit seiner Berufstätigkeit „spürt“ ist das deutsche Wort Steuererleichterung, das deutlich impliziert, dass Steuern eine Bürde oder Plage oder ein Leiden seien, von dem man eine Erleichterung brauche.

Im folgenden kurzen Video kommt auch deutlich zum Ausdruck, welche Wirkung Worte haben können – in diesem Fall eine sehr positive:

 

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