Riskieren

Du wirst nie wissen, wie weit du gehen kannst, wenn du nicht riskierst, zu weit zu gehen.

T.S. Elliot (1888 – 1965, Lyriker und Literaturnobelpreisträger)

Bild: czu_czu_pl

Abschied von den Hühnern

Nun ist es soweit: Es heißt Abschied nehmen von den Hühnern in der Klasse.
Aus den kleinen gelben Winzlingen sind schon ansehnliche Hühner geworden. Obwohl das Gehege recht groß ist, wird es für das Federvieh doch schön langsam eng. Es ist an der Zeit, sie an den Bauernhof zu übergeben, damit sie mehr Auslauf haben und sie sich ihren ganz normalen „Tätigkeiten“ hingeben können.

Für die Kinder der Klasse und auch für uns Lehrerinnen war dieses Projekt wirklich einmalig. Zuerst so hautnah das Heranwachsen der Küken in den Eiern beobachten zu können und sie dann auch noch schlüpfen zu sehen, ist schon eine ganz tolle Sache. Nicht weniger lehrreich ist die anschließende Fürsorge und Pflege dieser Tiere gewesen, denn die Kinder und alle Beteiligten haben diese Aufgabe mit viel Hingabe erfüllt. Besonders den beiden Klassenlehrerinnen muss man an dieser Stelle wirklich nocheinmal jede Hochachtung zollen, denn der Aufwand, so ein Projekt über einige Wochen vorzubereiten, zu überwachen und ständig – auch am Wochenende  – vor Ort zu sein, ist wirklich mehr als bemerkenswert!

Nun ja, die Hühner werden uns allen fehlen. Das Gepiepse, das Scharren im Hintergrund, das Geflattere bei den Versuchen, eine höhere Position einzunehmen, das furchtlose Zulaufen zur ausgestreckten Hand und das vertrauensvolle Genießen von Liebkosungen werden uns allen fehlen. Aber das Wissen, dass alle Hühner ein schönes Leben auf einem Bauernhof im Freilaufgehege haben werden, macht alles wieder wett.

 

 

Basteltipps: Sommer

1 . Türkranz Segelboot

2. Fensterbild Pirat

3. Segelschiffe

4. bis 6. bunte Fische

7. Meerjungfrau aus Wäscheklammer

8. Seestern mit Knöpfen

9. Fensterbild Meerjungfrau

Rettungsseil

Ein kleiner Junge bat seinen Großvater jeden Tag um ein Stück Brot, nahm das Brot, steckte es in seine Hosentasche, begab sich damit in den Wald und kehrte nach etwa zehn Minuten wieder zurück.

Nach einiger Zeit folgte der Großvater neugierig seinem Enkel und sah, wie dieser vor einem verlassenen Weiher stehenblieb, das Brot nahm und es in den Weiher warf. Dazu sprach er: „Nicht weinen, ich komme morgen wieder.“

Der Großvater ging näher hin und sah auf dem Grund das Weihers ein Kind aus einem fremden Volk, das weinend in seiner Sprache immer wieder sagte: „Hilfe, ich bitte dich, rette mich!“

Der Großvater wandte sich an seinen Enkel und erklärte ihm: „Du bist ein guter Junge, du kümmerst dich um ein hungriges Kind, doch wenn du seine Sprache verstehen könntest, wüsstest du, dass es dir jeden Tag sagt: «Danke, Brüderchen für das Brot, doch für das nächste Mal bitte ich dich, ein Seil mitzunehmen, um mich herauszuziehen!»“

Quelle: Qumran2, Don Luca Murdaca

Bild: sweetlouise

Basteltipps Vatertag

Schönen Muttertag!

Das Lied, das Nicole Nordeman für den Muttertag komponierte, sollte der Brief einer Mutter an ihre Kinder sein. Herausgekommen ist ein berührendes Video, das uns an etwas erinnert, das allen Müttern bewusst ist: Die Zeit vergeht so schnell. Ein Kind wird geboren und im nächsten Moment ist es schon so weit, dass es dich verlässt. Ein Loslösen, dem jede Mutter entgegensieht und dabei gleichzeitig gemischte Gefühle hat.

 

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Bild: iriswillow

Herz einer Mutter

 

Das Herz einer Mutter ist das Schulzimmer ihres Kindes.

Henry Ward Beecher (1813 – 1887, amerikaniischer Prediger und Autor)

Globale Road Safety Week

Vom 8. bis 14. Mai findet heuer die Global Road Safety Week statt, die von der WHO mitinitiiert wird. Ziel ist seit dem Jahr 2021, mindestens 50 Prozent der Todesfälle und Verletzungen im Straßenverkehr bis zum Jahr 2030 zu verhindern. Weltweit kommen jedes Jahr auf den Straßen etwa 1,3 Millionen Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben und bis zu 50 Millionen Menschen werden dabei verletzt. Verkehrsunfälle betreffen alle Altersgruppen und sind hier auch als häufigste Todesursache zu nennen. Millionene Gründe also, um mittels einer Verlehrssicherheitskampagne auf diese ansteigende Problematik hinzuweisen und das Bewusstsein für Verkehrssicherheit und Unfallprävention zu schärfen.

Unfälle mit Verletzten oder Toten hat nicht nur Auswirkungen auf den Betroffenen selbst, sondern wirkt sich auf Familie, Freunde, Kollegen, aber auch auf die Gesellschaft insgesamt sowie auch auf die Ressourcen eines Landes aus. Den Gesundheitssystemen entstehen durch Unfälle, Verletzungen und Tod enorme Kosten, die soziale und auch wirtschaftliche Auswirkungen haben. Diese Gründe waren ausschlaggebend für die Etablierung dieser speziellen Woche, in der es seit dem Jahr 2005 um die Verkehrssichereit für alle geht. Seither ist der Verkehr mit all seinen Auswirkungen jedoch keineswegs weniger geworden. Auch wenn einige Sicherheitsmaßnahmen dazu beigetragen haben, tödliche Unfälle zu verringern, so muss demgegenüber festgehalten werden, dass das menschliche Verhalten im Straßenverkehr leider noch immer von Selbstüberschätzung, Geschwindigkeitsrausch und Risikobereitschaft geprägt ist, was ein gesundes, lebenswertes, umweltfreundliches und nachhaltiges Straßenleben für Mensch und Transportmittel leider negativ entgegenwirkt. Jeder Verkehrsteilnehmer – vom Fußgänger, über Fahrradfahrer bis hin zum Lenker von motorisierten Fahrzeugen – ist aufgefordert, sein eigenes Verhalten im Straßenverkehr zu reflektieren:
Achte ich selbst Verkehrsregeln, wie z.B. Ampelschaltungen, die einzuhalten sind oder missachte ich sie, weil ich es eilig habe?
Bin ich im Straßenverkehr ein Vorbild für andere?
Verhalte ich mich rücksichtsvoll?
Konzentriere ich mich auf die Straße oder bin ich z.B. mit dem Handy beschäftigt? usw.

Bild: FreeFunArt

Erfrorene Frühlungsblüten

Es gibt viele Eltern, denen die Kinder Kummer bereiten, aber auch viele Kinder, denen die Eltern Schande bringen und Schmerzen zufügen. Und das ist das Schlimmere!
In den Herbst darf es einmal hineinschneien, in den Mai nicht! Erfrorene Frühlingsblüten sehen viel trauriger aus als welkes Laub im November.

Paul Keller (1873 – 1932, deutscher Schriftsteller)

Bild: artoxana