Brutzeit für Bartgeier
Der Bartgeier wurde in den 1970ern wieder erfolgreich in den Alpen angesiedelt, denn zuvor galt er dort bereits als ausgestorben. Heute ist er streng geschützt. Die spannenden Fakten zu dieser einzigartigen Vogelart können bei den Lehrmittelperlen nachgelesen und bearbeitet werden, denn Edith und Beni Herzog haben die wichtigsten Informationen und eindrücklichsten Bilder dazu zusammengefasst. Neu ist das Heft in digitaler Form, das am Computer, am Tablet oder Smartphone bearbeitet werden kann und als pdf-Datei downgeloadet werden kann.
Zuhause ist der Bartgeier in alpinen Bergregionen oberhalb der Baumgrenze, wo sie in steilen und unzugänglichen Felswänden ihren Nistplatz einrichten. Ihre Horste können eine Breite von drei Metern und eine Höhe von zwei Metern erreichen. Diese polstern sie mit Federn und Tierhaaren aus, aber sie verwenden auch anderes weiches Material, das sie finden können. So ist sogar ein Fall bekannt, wo zum Auspolstern ein Gebetsteppich verwendet wurde. Die Eiablage erfolgt bei den Bartgeiern bereits in den kalten Wintermonaten und im März schlüpfen die Jungvögel. In dieser Zeit setzt bereits die Schneeschmelze ein, wodurch zahlreiche Tierkadaver von im Winter umgekommenen Wildtieren freigelegt wird und es Nahrung für die Aufzucht gibt.
Download: Bartgeier und Bartgeier digital
Bild: Beni Herzog