Anleitungen zum Glück

„Zeigt euch glücklich“, lehrt uns Sonja Lyubomirsky, eine russische Psychologin an der University of California, Riverside.
„Ich habe erkannt, dass wir den Grad unseres Glücklichseins beeinflussen können durch unsere Art zu handeln und zu denken. Ich habe 12 Anleitungen ausgemacht, die zum Glück führen. Es sind lauter Dinge, die zufriedene Menschen ganz spontan tun.“

  1. Sei dankbar – ganz bewusst.
  2. Kultiviere den Optimismus.
  3. Vermeide jede Art von Grübeleien und stelle keine sozialen Vergleiche an.
  4. Sei freundlich und hilfsbereit – über das Normale hinaus.
  5. Finde Zeit für deine Freunde.
  6. Entwickle Strategien, um Schwierigkeiten und Ängste zu überwinden.
  7. Lerne zu vergeben.
  8. Gib dich mit Leidenschaft einer Aktivität hin und sei bereit, neue Horizonte zu entdecken.
  9. Genieße die Freuden und die glücklichen Momente des Lebens.
  10. Folge immer den wichtigen Zielen.
  11. Kultiviere den Sinn für Religion und Spiritualität.
  12. Und schlussendlich: Halte dich fit – körperlich und geistig.

Quelle: Diapason

Balzzeit des Waldkauzes

Je nach Witterung beginnt mit Ende Februar / Anfang März die Balzzeit des Waldkauzes. Vor allem der langgezogene, schaurig schöne Ruf des Männchens zur Balzzeit ist aus den diversen Kriminalfilmen bekannt. Zum seinem Rufrepertoire des Männchens gehört auch ein trillerndes “Wuwuwuwu…”, das unmittelbar vor der Begattung zu hören ist. Dabei rufen Männchen und Weibchen abwechselnd – das Weibchen gibt ein raues “Kuwitt” von sich.

Noch schöner als in Kriminalfilmen klingt dieser Balzruf aber, wenn man ihn live in der Natur erlebt. Dazu biete sich besonders die Zeit der Dämmerung am Abend an, um diesem Rufen bei einem Spaziergang im Wald oder auch durch baumreiche Parks lauschen zu können.

Vielleicht möchten Sie diesen Vogel mit Ihrer Klasse inmal eingehender studieren? Dazu gibt es bei den Lehrmittelperlen ein Heft, das interessante Informationen und wunderbare Bilder enthält, die von Edith und Beni Herzog stammen.

Download: Waldkauz

Bild: Beni Herzog

Selber lesen, zuhörenund malen: Osterei

Zur Einstimmung auf die bevorstehende Zeit von Ostern:
Ein neues Leseheft zum Selberlesen oder Zuhören, bei dem diesmal ein Osterei nach den entsprechenden Merkmalen zu gestalten ist. Wie üblich muss genau gelesen oder zugehört werden, damit die entsprechenden Informationen, die auf die eigene Person abgestimmt sind, richtig umgesetzt werden. Ganz unterschiedliche Ostereier werden dabei im “Nest” zu bewundern sein – genauso unterschiedlich wie wir alle eben sind.

Download: Zuhören oder lesen und malen Osterei

Bild: Arcaion

Frühlingshafte Mathematik

Der Frühling kommt unaufhaltsam näher und das alljährliche Wunder in der Natur, dass Pflanzen und Tiere zu neuem Leben erwachen, findet sich auch in unterschiedlichen Materialien bei den Lehrmittelperlen wieder.

In Erinnerung gerufen sollen die Hefte zum Fach Mathematik sein, die mit frühlingshaften Themen zu Pflanzen oder Tieren kombiniert sind. In den unterschiedlichen Problemstellungen sollen die richtigen Lösungen in Form von Lösungswörtern ermittelt werden. Damit ist garantiert, dass es viele fleißige Bienchen geben wird, die gerne rechnen.

Hier ein Auszug:
Mathematik und Frühling: Sachtexte zu verschiedenen Frühlingsthemen für die 4.-6. Klasse
Rechnen mit Frühlingsblumen: unterschiedliche Aufgaben im ZR 100
Rechnen mit Frühlingsfesten: Malaufgaben stehen dabei im Fokus
Rechnen mit Schmetterlingen: Übungen zu allen Grundrechenoperationen
Frühlingshafte Zahlbilder: Zahldarstellungen im ZR 20
Frühlingshafte Zahlenpuzzles: Puzzeln im ZR 20

Känguru der Mathematik

Austria wird immer wieder mit Australia verwechselt und Kängurus gehören definitiv nicht zu unseren heimischen Tieren.

In den letzten Jahren ist aber doch ein Känguru bei uns heimisch geworden: Das Känguru der Mathematik – wie auch in Deutschland und der Schweiz. Dieser Wettbewerb ist zu einem Fixpunkt in jedem Schuljahr geworden. Er wird jedes Jahr am 3. Donnerstag im März in allen Teilnehmerländern durchgeführt. Allein in Österreich gibt es jedes Jahr um die 100 000 Teilnehmer, weshalb dieser Wettbewerb mittlerweile zu den bekanntesten bundesweiten Schulaktivitäten gehört.

Der diesjährige Wettbewerb wird am 21. März stattfinden. Alle an der Teilnahme interessierte Schulen sind eingeladen, sich bis spätestens 20. März 2024 ausschließlich anzumelden. Alle Informationen finden Sie unter diesen weiterführenden Links:

https://www.mathe-kaenguru.de/
https://www.kaenguru-schweiz.ch/
https://www.kaenguru.at/
https://deutsche-bildung.provinz.bz.it/de/fachdidaktik-kaenguru-mathematik
https://www.kangourou.it/

Bilder: Pixabay Lizenz CC0-Lizenz

 

27.2.: Welttag der Eisbären

Eisbären sind in der Polarregion rund um den Nordpol zu finden, wo sich ihre Lebensweise an die besonderen Bedingungen in der Arktis angepasst hat. Sie nutzen das Packeis, um ihrer Beute hinterherzuziehen. Da es aufgrund der Klimaerwärmeung immer rascher zum Rückzug des Eises kommt, müssen Eisbären immer öfter auf dem Festland zurückbleiben und können nicht zurück in ihr Jagdgebiet. Sie sind abhängig von der Robbenjagd im Winter, um  Fettreserven anlegen zu können, die sie für die kargen Sommermonate aber dringend brauchen. Fachleute sehen es als unwahrscheinlich an, dass Eisbären ohne Packeis dauerhaft überleben könnten.

Vor einigen Jahren bin ich schon auf dieses Video gestoßen, das einen abgemagerten und nach Nahrung suchenden Eisbären zeigt. Er ist eines jener Tiere, die bereits Opfer des Klimawandels geworden sind.

Wenn Sie dieses Thema in Ihrer Klasse genauer bearbeiten möchten, dann gibt es bei den Lehrmittelperlen Materialien zum Downloaden:
Eisbären, und Eisbären – einfach lesen

Bild: minka2507

Der Bambus

In einem zauberhaften Garten wuchs ein Bambus von edlem Aussehen. Der Herr des Gartens liebte ihn mehr als alle anderen Bäume. Jahr um Jahr wuchs der Bambus und wurde robust und schön. Denn der Bambus war sich bewusst, dass der Herr ihn liebte und er war glücklich darüber.

Eines Tages näherte sich der Herr seinem geliebten Baum und sagte zu ihm: „Lieber Bambus, ich brauche dich.“

Der zauberhafte Baum spürte, dass der Augenblick gekommen war, für den er geschaffen wurde und sagte voller Freude: „Herr, ich bin bereit. Nutze mich nach deinem Willen.“

Die Stimme des Herrn war ernst: „Um dich zu nutzen, muss ich dich fällen.“

Der Bambus erschrak: „Mich fällen, Herr? Mich, den schönsten aller Bäume deines Gartens? Nein, bitte nicht! Nutze mich zu deinem Vergnügen, Herr, aber bitte lege mich nicht um.“

„Mein lieber Bambus“, fuhr der Herr fort, „wenn ich dich nicht fällen darf, kann ich dich nicht brauchen.“

Der Garten wurde von einer tiefen Stille erfüllt. Selbst der Wind hörte auf zu blasen. Langsam neigte der Bambus seine wunderbare Krone und hauchte: „Herr, wenn du mich nicht nutzen kannst ohne mich zu fällen, dann fälle mich.“

„Mein lieber Bambus“, fuhr der Herr fort, „ich muss dich nicht nur fällen, sondern dir auch deine Äste und Blätter abschneiden.“

„Mein Herr, habe Erbarmen. Zerstöre meine Schönheit, aber lass mir meine Äste und Blätter.“

Die Sonne versteckte ihr Antlitz, ein entsetzter Schmetterling flog davon. Zitternd und matt sagte der Bambus: „Herr, schneide sie ab.“

„Mein lieber Bambus, ich muss dir noch mehr antun. Ich muss dich entzwei schlagen und dein Herz entreißen. Wenn ich das nicht tun kann, kann ich dich nicht nutzen.“

Der Bambus beugte sich bis zur Erde und murmelte: „Herr, brich und spalte.“

So fällte der Herr den Bambus, schnitt die Äste und Blätter ab, hieb ihn entzwei und entfernte sein Herz. Dann trug er ihn zu einer Quelle, aus der frisches Wasser hervorsprudelte, ganz in der Nähe seiner Felder, die an großer Trockenheit litten. Behutsam verband er das eine Ende des geliebten Bambus mit der Quelle und leitete das andere zu den ausgetrockneten Feldern.

Das klare, frische, süße Wasser begann durch den Körper des Bambus zu strömen und erreichte die Felder. Es wurde Reis gepflanzt und die Ernte war einmalig. So wurde der Bambus zu einem großen Segen, obwohl er gefällt und zerstört wurde.

Als wunderbarer Baum, der er gewesen war, hatte er nur für sich selber gelebt und sich in seiner eigenen Schönheit gespiegelt. Abgerissen, verletzt und entstellt, wurde er zu einem Kanal, den der Herr nutzte, um sein Reich fruchtbar zu machen.

(Bruno Ferrero, geb. 1946 , Priester und Autor)

Bild: mikuratv

Basteltipps für Ostern

  1. Osterkörbchen: Hase und Henne
  2. Türkranz Schafe
  3. Füllbare Küken aus Eierkarton
  4. Osterhasen aus Einmachgläsern
  5. Pompom-Hase
  6. Fingerstricken: weiche Wollhasen
  7. Hühnermobile
  8. Befüllbare Karotten
  9. Windlicher für Ostern

 

Zum Valentinstag:Print your Guy

Eine junge Frau wartet auf die Liebe.
In der Fernsehwerbung erfährt sie, wie sie einen perfekten Partner bestellen kann. Sie versucht es und erlebt einige Überraschungen.

Vimeo

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Quelle: The Presurfer

Faschingsdienstag

Mit dem heutigen Tag ist der Höhepunkt des diesjährigen Faschings erreicht. Auch in den Schulen herrscht (hoffentlich nur) heute närrisches Treiben und dem Drang, sich zu verkleiden, kann nachgegeben werden.

In vielen Orten wird heute traditionell ein Karnevalsumzug stattfinden. Der größte und längste findet bei unserem Nachbarn Deutschland in Mönchengladbach statt und wird auch “Veilchendienstagszug” genannt, denn der Fastnachtsdienstag trägt auch den Namen “Veilchendienstag”. Ihm voran gehen der Nelkensamstag, Tulpensonntag und Rosenmontag. Ob diese Namensgebung der Symbolik der Blumen geschuldet ist, ist nicht belegt. Sicher ist, dass in der Vergangenheit, als nur wenige Menschen des Schreibens und Lesens mächtig waren, sich viele über die „Blumensprache“ verständigt haben und demnach jede Blume ihre Bedeutung hatte.
So gilt die Nelke als Symbol für das Versprechen, die Liebe, die Eitelkeit und die Freundschaft.
Durch die Tulpe wird Liebe, Zuneigung, Leben und Fruchtbarkeit, aber auch die Vergänglichkeit zum Ausdruck gebracht.
Die Rose hat wiederum eine vielseitige, ambivaltente Symbolik. Sie steht für Verschwiegenheit, Vollkommenheit, Schönheit und Erotik, genauso aber auch für Vergänglichkeit und Tod.
Dem Veilchen wird Bescheidenheit, Anstand, Hoffnung, Treue und Liebe nachgesagt.
Möglicherweise soll aber dieser “bunte Strauß von Blumentagen” darauf aufmerksam machen, dass man sich nach langem und ausgelassenem Feiern wieder auf das eigentliche Leben besinnen soll.

Bild: Nennieinszweidrei