(K)Omasaufen

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Komasaufen

Nachdem ich kürzlich das interessante Video mit dem doppeldeutigen Titel KOmasaufen hier hochgeladen habe, möchte ich das dazugehörige Projekt genauer vorstellen. Freundlicherweise hat mir die zuständige Polizeidirektion (PD) Flensburg den folgenden Text zugestellt:

Die PD Flensburg hat sich dem Komasaufen gestellt, weil ca. 50% der jugendlichen Straftäter im Bereich Körperverletzung und Sachbeschädigung alkoholisiert sind.
Da erwiesenermassen der erhobene Zeigefinger und mahnende Worte nicht Erfolg versprechend sind, bekamen in der Projektplanung auch unkonventionelle Wege Raum: Der Kurzfilm KOmasaufen spiegelt zielgruppentypisches Verhalten und gibt Impulse, über das Problem zu reden:

Der Film dauert 90 Sekunden ... darüber zu reden mindestens 90 Minuten.

"Konkret bedeutet das, dass sich unsere Laienschauspielerinnen, als siebzigjährige Omas dargestellt, sinnlos besaufen und sich nach allen Regeln daneben benehmen", so Ulrik Damitz und Hermann Reissig, die Macher von KOmasaufen. Und offensichtlich werden die gewünschten Effekte bei den Jugendlichen erzielt: "Fremdschämen" und Ekel sind die am häufigsten beschriebenen Reaktionen der jungen Menschen.

Das Filmprojekt wird vom Diakonischen Suchthilfezentrum der Stadt Flensburg aus fachlicher Sicht betreut. Weitere Infos gibt es auf der Website hast-du-stress.de.