Gefährdung unserer heimischen Singvögel

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Aufmerksamen Vogelbeobachtern bleibt es nicht verborgen, dass der Bestand der heimischen Singvögel im Schwinden begriffen ist. Und diese Sorge besteht zu Recht, denn viele Nistkästen sind leer geblieben und besonders Meisen oder Rotkehlchen seien deutlich seltener anzutreffen als noch in den Vorjahren. Dieser Schwund an Singvögeln ist leider in ganz Mitteleuropa zu beobachten oder vielmehr zu hören, denn das gewohnte Zwitschern ist kaum mehr vernehmbar. Als hauptsächlicher Grund dafür ist der Verlust von Lebensraum und Nahrung zu sehen, denn die industrialisierte Landwirtschaft verwandelt die vielfältigen Landschaften in Agrarflächen und spritzt dabei die Insekten tot, die Vögel zum Leben und auch für die Aufzucht der Jungtiere brauchen.

Im Bild sieht man einen Wiedehopf, der ebenso zu den gefährdeten Vogelarten zählt. Ich hatte das Glück, diesen Vogel in meiner Kindheit oft zu sehen und seine Schönheit begeistert mich heute noch immer. Es wäre schade, wenn es ihn nicht mehr geben würde.

Hier kann man 35 heimische Vögel nicht nur hören, sondern sie auch beim Zwitschern beobachten:

Bild: Barbeeanne