8 Sorgen, die wir uns abgewöhnen sollten

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Wenn ich auf alle meine Sorgen zurückblicke, fällt mir die Geschichte von dem alten Mann ein, der auf seinem Totenbett sagte, dass er in seinem Leben viele Sorgen gehabt hätte, von denen die meisten nie eingetroffen seien ...
Sir Winston Churchill

1. Sorge dich nicht um die Meinung, die andere von dir haben.
Ist es wirklich so wichtig, was andere von dir denken? Früher liess ich es zu, dass die Meinungen anderer Menschen immer wieder meine Entscheidungen beeinflussten. Das hatte zur Folge, dass ich mich durch diese Fremdmeinungen oft weit von meinen eigenen Werten, meinen Vorstellungen und von meinen Zielen entfernte.

Heute bin ich offen und höre mit grösstem Interesse, was die anderen von mir denken. Das hilft mir, die Realität nicht aus den Augen zu verlieren, neue Perspektiven zu sehen und diejenigen Vor- und Ratschläge anzunehmen, die zu mir und meinen Entscheidungen passen. Doch die Entscheidungen und die Wahlen, die mich betreffen, bleiben letztlich meine eigenen. Das einzige Kriterium, das zählt, ist die Übereinstimmung mit meinen Werten, meinen Idealen, meiner Persönlichkeit und meinen Zielen.

Es ist nicht wichtig, was andere von dir denken. Es ist wichtig, wie du selber mit dir im Einklang stehst.

2. Sorge dich nicht um ein bestimmtes Auftreten.
Es gibt keine richtige oder falsche Art, sich zu kleiden, zu frisieren oder zu präsentieren. Versuche einfach, du selbst zu sein und deine ganze wunderbare Einmaligkeit auszudrücken. Präsentiere dich so vor den anderen, dass du dich wohl fühlst, dass du völlig entspannt bist und im Einklang mit deinem Geschmack und deinen Vorzügen stehst. Sich selber auszudrücken und darzustellen ist viel anregender und interessanter, als zu versuchen, ein Klon eines andern zu sein.

Du bist einmalig, wunderbar einmalig. Zu versuchen, einem anderen Menschen gleich zu sein, ist ein Affront gegenüber deiner inneren und äusseren Schönheit.

In einer Welt, die immer wieder versucht, alle Menschen gleichzuschalten: Hab' den Mut, du selbst zu sein.

3. Sorge dich nicht darum. was andere als das Richtige oder das Beste für dich ansehen.
Unglücklicherweise ist oft genau in dem Moment, in dem du es wagst, einen ersten Schritt auf dem spannenden Weg zur Realisierung deiner Träume zu gehen, irgendjemand da, der versucht, dich davon abzuhalten - oft sind das sogar Menschen, die dich besonders gern haben. Sie haben nicht etwa schlechte Absichten, sondern sie versuchen einfach, dich zu schützen, dich von jeder Art Risiken und möglichen Misserfolgen fernzuhalten, da sie nicht genau nachvollziehen können, was deine Träume und Leidenschaften wirklich für dich bedeuten.

Wie Steve Jobs sagte: "Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende sie nicht, indem du das Leben eines anderen lebst. Lass dich nicht von Dogmen gefangen nehmen - davon zu leben, wie andere Menschen denken. Lass den Lärm anderer Meinungen nicht deine eigene Stimme übertönen. Und am wichtigsten: Habe den Mut, deinem Herzen und deiner Intuition zu folgen. Die wissen, was du wirklich willst, alles andere ist sekundär." (Und er fügte hinzu: "Bleibe hungrig. Bleibe albern.")

4. Sorge dich nicht um Grenzen, die andere dir setzen wollen.
Ungeachtet der Fortschritte, die du in der Lage bist, zu machen, wird es immer irgendwen geben, der dir einzureden versucht, dein Vorhaben sei unmöglich. Oder man versucht dich zu überzeugen, dass deine Idee verrückt ist und dein Traum nicht zu verwirklichen.

Wenn du solchen Menschen begegnest, ignoriere sie einfach, versuche nicht, dich ihnen gegenüber zu rechtfertigen, das wäre nutzlos. Lass sie gehen, sie verzehren nur deine Zeit und deine Energie. Verfolge unbeirrt das, was du vorhast. Geh dorthin, wo du willst. Folge deinem Instinkt und deiner Intuition. Lass niemanden einen Käfig um dich herum aufstellen.

Wenn jemand versucht, dich aufzuhalten und dir zu versichern, dass du etwas nicht schaffen kannst, denke daran, dass diese Menschen von ihrem eigenen begrenzten Horizont ausgehen. Ignoriere sie und folge deinem eigenen Weg.

5. Sorge dich nicht um das, was andere haben.
Wenn du spürst, dass du dich mit einer Kollegin, einem Nachbarn, einer Freundin oder einer Berühmtheit vergleichst: Hör auf damit! Verstehe, dass du anders bist, dass du Stärken und Schwächen hast, die andere nicht haben.

Nimm dir einen Augenblick Zeit, nachzudenken über die wunderbaren Fähigkeiten, die du besitzt und sei dankbar über die schönen Dinge, die in deinem Leben Platz haben.

Viele von uns sehen ihr Glück darin, einen bestimmten Status oder ein gesetztes Ziel im Leben erreicht zu haben. Sobald jedoch unser Vorhaben erfüllt ist, fehlt uns die Zeit, uns darüber zu freuen, denn wir haben bereits wieder neue Pläne vor Augen. Mach deshalb dein Glück nicht von der Erreichung eines solchen Zieles abhängig. Versuche stattdessen, das, was du hier und jetzt, in diesem Augenblick hast, zu schätzen. Denke auch an die vielen Menschen, die weniger haben als du und die ständig ums Überleben kämpfen müssen. Hör auf, dich zu beklagen, hör auf, andere zu beneiden und schätze das, was du hast.

6. Sorge dich nicht darum, immer Recht zu haben.
Jeder von uns hat einen eigenen Rhythmus, eigene Überzeugungen, eigene Perspektiven.

Im Prinzip gibt es wenige Dinge auf Erden, die absolut "richtig" oder "falsch" sind. Das, was für dich richtig ist, kann sich für mich als falsch erweisen und umgekehrt. Die Menschen müssen ihr Leben auf eigene Art und Weise leben, so wie es für sie selber richtig ist. Wenn es um Entscheidungen im Leben geht und um persönliche Meinungen, gibt es wenig zu diskutieren, es gibt keine besseren oder schlechteren Blickpunkte oder Ansichten.

Wenn du mit einem Freund oder in der Familie in eine Diskussion gerätst, sei immer bereit, einen Schritt zurück zu gehen und die Angelegenheit nicht unnötig aufzubauschen. Wenn du findest, du seist absolut im Recht und du die Gegenseite von deinen Argumenten zu überzeugen versuchen möchtest, halte einen Moment inne. Entspanne dich und lass deinen Körper und Geist sich beruhigen.

Recht zu haben nützt im Grunde nichts, es kann dich sogar unsympathisch erscheinen lassen. Schliesslich kannst du auch Recht haben, ohne irgendwelche Diskussionen für dich zu gewinnen.

Öffne deinen Geist für neue Ideen, neue Meinungen und neue Perspektiven. Betrachte genau, was andere tun und sagen, doch überlege auch, welche Beweggründe sie dafür haben.

7. Sorge dich nicht davor, Fehler zu machen.
Jeder Fehler ist die Quelle wichtiger Erkenntnisse und Erfahrungen. Jeder Fehler ist eine Lektion. Der einzige Fehler, den du in deinem Fehler wirklich begehen kannst, ist der, vor lauter Angst vor Fehlern gar nichts zu tun. Also, tu es für dich selber: Handle, zögere nicht, zweifle nicht an dir!

Es ist durchaus normal, nicht 100%ig sicher zu sein, ob das, was du tust, richtig ist. Doch du kannst zu 100% sicher sein, dass Nichtstun und passives Verhalten aus Angst vor Versagen zu Enttäuschungen und Unglücklichsein führt.

Es spielt keine Rolle, welche Ergebnisse du erreichst. So oder so wirst du eine wichtige Erfahrung machen und als Sieger daraus hervorgehen, denn die Befriedigung wird dich gebührend entschädigen. Ausserdem brauchst du dir keine Vorwürfe zu machen, es nicht wenigstens versucht zu haben.

Handle, begehe Fehler, falle, steh auf und versuche es aufs Neue: Du hast nichts zu verlieren, nur zu gewinnen.

8. Sorge dich nicht davor, keine Kontrolle zu haben.
Viele Situationen, viele Ereignisse in deinem Leben stehen ausserhalb deiner Kontrolle. Das ist unvermeidlich.

Akzeptiere das als Teil deiner Existenz. Deine Talente, deine Fähigkeiten und deine Energie damit zu verschwenden, dass du etwas nicht kontrollieren kannst, ist das beste Rezept für Frustration, Ärger und Resignation. Das Einzige, was du gegenüber Dingen tun kannst, die sich deiner Kontrolle entziehen, ist, deine Einstellung dazu zu ändern. Es nützt nichts, sich zu beklagen oder sich als Opfer zu fühlen: Akzeptiere deine Realität und konzentriere dich auf die nächste Handlung.

Wie sagte Maria Robinson: "Wir können die Zeit nicht zurückdrehen und völlig neu anfangen, aber wir können jederzeit anfangen, auf ein neues Ende hinzuarbeiten."

Quelle: vivizen.com