Kunstunterricht: Agamographen kreieren

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Ein Agamograph ist ein Zickzackbild, ein fächerförmiges, reliefähnliches Kunstwerk, das je nach Position des Betrachters unterschiedlich erscheint, der Betrachter wird so zum „Mitschöpfer“ der Kunst. Seinen Namen hat diese Kunstform vom israelischen bildenden Künstler Yaacov Agam, geboren 1928.

Hier ein hübsches Beispiel aus Italien, wo die Lehrerin mit Erstklässlern Agamographen mit kalten und warmen Farben kreiert hat. Sie gab den Kindern den Auftrag, zweimal einen Schmetterling zu malen, den einen mit warmen, den zweiten mit kalten Farben. Die Bilder wurden in Streifen geschnitten und gestaffelt auf ein neues Blatt geklebt, das anschliessend den aufgeklebten Streifen entlang wie ein Akkordeon als Leporello gefaltet wird: fertig ist der Agamograph.

Wird der Agamograph aufgestellt und bewegen sich die Schüler von einer Seite auf die andere, erkennen sie die Veränderung des Schmetterlings in warmen Farben zum Schmetterling in kalten Farben.

Eine ausführliche Anleitung sehen Sie hier:

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