Spiele im Wald und auf der Wiese

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In der Aargauer Zeitung habe ich kürzlich die folgenden Anregungen für Naturspiele von Maria Brehmer gefunden, die „aktiv Neugierde, Beobachtungssinn und Fairness fördern“:

Blatt

Für Wissbegierige: Das richtige Blatt

Anzahl Mitspieler: mindestens 2
Schwierigkeitsgrad: schwer
Alter: ab 8 Jahren
Material: verschiedene Baumblätter

Es geht hier nicht darum, möglichst viel zu wissen, sondern möglichst gut beschreiben und zuhören zu können. Auch gute Beobachtungsgabe ist gefragt:

Die Mitspieler setzen sich Rücken an Rücken auf den Waldboden. Die Lehrperson gibt nun jeweils einem Mitspieler pro Paar ein Baumblatt. Dieser beschreibt dem Mitspieler das Blatt möglichst detailreich, ohne dabei den Namen des Baumes zu nennen. Der zweite Mitspieler hat denn die Aufgabe, aufzustehen und ein Blatt von der gleichen Baumart zu besorgen.

Lieblingsplatz

Für Philosophen: Lieblingsplätze

Anzahl Mitspieler: mindestens 2
Schwierigkeitsgrad: mittel
Alter: ab 8 Jahren
Material: keines

Suchen, hinsetzen, schauen: Die Mitspieler sind aufgefordert, sich im Wald oder auf der Wiese ihren „Lieblingsplatz“ zu suchen, einen Platz, an dem sie sich auf Anhieb wohlfühlen. Sie sollen sich an
diesen Platz setzen und sich Fragen stellen: Was macht diesen Platz zu einem besonderen Platz? Wie sieht es hier wohl im Winter aus? Welche Geräusche höre ich? Entdecke ich Tiere?

Anschliessend erzählen die Mitspieler einander von ihren Erlebnissen, was das gegenseitige Vertrauen fördert.

Selfie

Für Entdecker: Selfie mit Raupe

Anzahl Mitspieler: beliebig
Schwierigkeitsgrad: mittel
Alter: ab 8 Jahren
Material: Tablet oder Smartphone

Die Spieler gehen auf die Jagd - auf Fotojagd! Auf der Suche nach bestimmten Motiven kann die Umwelt ganz genau erkundet und der Fokus auf Dinge gelegt werden, die sonst vielleicht unsichtbar bleiben.

Mögliche Aufgaben: Finde verschiedene Grüntöne! Halte Ausschau nach speziellen Blüten-, Blatt- oder Wolkenformen! Nimm die Töne des Waldes, eines Gewässers oder einer anderen Umgebung auf. Anschliessend wird gemeinsam geraten, wo die Geräusche aufgezeichnet wurden.

Quelle: Aargauer Zeitung vom 20.07.2017
Bilder: Pixabay, CC0 Public Domain, sPenicillins, Free-Photos, Bessi