4.3333333333333 1 1 1 1 1 Ø Bewertung 4.33 (Gesamt Bewertungen: 6)


WDT Okt 2020 T WDT Okt 2020 1 
WDT Okt 2020 2 WDT Okt 2020 3

Kennen und nutzen Sie die Wort des Tages-Plakate schon, die Sie je nach Gelegenheit mit den Schülerinnen und Schülern ausführlich besprechen oder nur kurz streifen können? Hier die Wörter für den Monat Oktober.

Auf jedem "Wort des Tages" wird ein Begriff aus dem Grundwortschatz für die 3. bis 5. Klasse oder ein Wort, dem die Kinder im Alltag begegnen oder das gerade aktuell ist, kurz erklärt.

Jedes Plakat besteht aus dem Wort, einer Definition, einem Beispielsatz und einem Bild. Zu einigen Wörtern gibt es Synonyme, unterschiedliche Bedeutungen oder auch verwandte Begriffe.

Dazu gibt es ein Arbeitsblatt, auf dem die Kinder notieren, wie gut sie das Wort kennen und mit dem sie die Verwendung des Wortes üben und vertiefen können.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

5 1 1 1 1 1 Ø Bewertung 5.00 (Gesamt Bewertungen: 3)


Uebungsstreifen Deutsch T Uebungsstreifen Deutsch 2 Uebungsstreifen Deutsch 3

Wir kennen (und schätzen hoffentlich) die Übungsstreifen mit Mathe-Aufgaben für verschiedene Stufen. Diese habe ich nun ergänzt mit Deutsch-Aufgaben, mit denen Silben, Reime, Buchstaben, Wörter gründlich trainiert werden können. Fähigkeiten, die etwas Mühe machen, werden „gedrillt“, indem die Schülerinnen und Schüler intensiv mit gezielten Aufgaben daran arbeiten.

Die Streifen werden nach Themen auf farbiges Papier kopiert, laminiert und ausgeschnitten und können so nach Bedarf eingesetzt werden. Sie sind kleinschrittig aufgebaut und eignen sich speziell für den Förderunterricht / für die schulische Heilpädagogik.

Download: Deutsch Übungsmaterial für die 1./2. Klasse

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

5 1 1 1 1 1 Ø Bewertung 5.00 (Gesamt Bewertungen: 2)


Kinderzeichnung4

Welches sind denn nun die besten Reaktionen auf Kinderzeichnungen?

Nachdem wir uns damit befasst haben, was wir nicht sagen sollten, hat sich Monica Palmeri damit auseinandergesetzt, welche Antworten nützlich sein könnten:

1. Den Kindern erlauben, ihre eigene Kreativität zu entwickeln, ohne zu werten, vergleichen oder zu hinterfragen.

2. Nicht versuchen, die Zeichnungen auf spezielle Vorstellungen oder auf vorgegebene äußerliche Formen zurückzuführen.

3. Den Dialog nutzen, um darüber zu sprechen, was die Kinder kreiert haben.

Die Kombination dieser drei Vorschläge könnte der richtige Ansatz sein. Wenn zum Beispiel ein Kind uns sein neuestes Werk zeigt, könnten wir lächeln und gar nichts dazu sagen, sodass das Kind den nötigen Raum findet, um seine Gefühle auszudrücken. Unsere Rückmeldungen müssen sich nicht auf die Qualität der Zeichnung oder auf die Übereinstimmung mit der Wirklichkeit beziehen, doch könnten wir uns darauf konzentrieren, was wir sehen: die Formen, die Farben, die Linien, der Raum:

„Diese Farbe hast du sehr dick aufgetragen“ oder „Da hast du eine Menge leuchtende Farben verwendet: Orange, Gelb, Pink ...“ oder „Ich sehe, dass du da eine sehr lange Linie gezeichnet hast“ oder „Ich denke, es hat dir sehr viel Spaß gemacht, alle diese verschiedenen Farben zu verwenden!“

Kinderzeichnung5

Zusammenfassung

Wie wir gesehen haben, ist das Zeichnen eine sehr wichtige Aktivität für die Kleinen, die auch ohne spezielle Übungen unsererseits erlernt werden kann. Und wenn die Kleinen sich frei an eine solche Aktivität wagen, stellen die Kinder ein wichtiges Instrument dar, um auf ihre Gefühlen einzugehen und um sie zu ermuntern, sich auszudrücken ohne gleich bewertet zu werden.

Denken wir stets daran, dass die Kinder nicht in allem unseren Ideen folgen müssen und dass nicht alles, was sie produzieren, unbedingt unseren Erwartungen zu entsprechen braucht.

Quelle: Monica Palmeri auf zebrart.it.

Kommentar schreiben (0 Kommentare)

5 1 1 1 1 1 Ø Bewertung 5.00 (Gesamt Bewertungen: 2)


Kinderzeichnung1

Auf zebrart.it habe ich von Monica Palmeri einen interessanten Artikel zu diesem Thema gelesen, den ich mit freundlicher Genehmigung der Autorin hier (in freier Übersetzung) wiedergeben darf:

Sei es in der Familie, sei es beruflich: Fast täglich kommt es vor, dass uns die Kinder voller Stolz ihre Zeichnungen zeigen. Die meisten von uns quittieren mit „Das hast du hübsch gemacht“. Doch ist das tatsächlich eine ideale Antwort? Gerade in solchen Situationen hätten wir es in der Hand, mit den Kindern zu kommunizieren und ihnen zu zeigen, dass wir sie ernst nehmen; es wäre äußerst schade, diese Gelegenheit verstreichen zu lassen.

Wir alle wissen, wie wichtig es ist, dass sich ein Kind uns gegenüber frei und furchtlos ausdrücken und seine gesamten Gefühle in die Beziehung stecken darf. Wenn ein Kind uns sein selbst gefertigtes Bild zeigt, käme wohl niemandem in den Sinn, die Zeichnung zu kritisieren. Doch was ist das Beste, was wir dazu sagen können? Wie verhalten wir uns?

Die hier aufgelisteten alltäglichen Reaktionen auf Kinderzeichnungen oder Kritzeleien sollen uns zum Nachdenken anregen: Reagieren wir wirklich immer richtig oder könnten wir es mit wenig Aufwand besser machen?

Kinderzeichnung2

1. Gratulieren

„Das ist wunderschön!“, „Du kannst das wirklich sehr gut!“, „Das ist aber eine besonders schöne Zeichnung!“, sind Ausdrücke, die wir alle in verschiedenen ähnlichen Varianten immer wieder verwenden. Das Kind ist zufrieden, doch kann es nicht viel mehr tun als lächeln und sich wieder entfernen. In diesem Fall haben wir die Chance verpasst, darüber zu sprechen, was das Kind uns zeigen möchte, den Anstoß zu nutzen, um das Kind zum Nachdenken zu bringen und um von uns aus, seinen Blickpunkt zu verstehen.

2. Das Werk würdigen

„Mir gefällt, wie du den Löwen gezeichnet hast“ oder „Hier hast du besonders schöne Farben ausgewählt“, sind Antworten, die zwar deutlich machen, was uns gefällt, doch die Kinder malen nicht, um uns zu gefallen und sollten keinesfalls zeichnen, um ein Kompliment zu erhaschen oder eine positive Meinung zu hören. Indem wir eines der Bilder auswählen, um es am Kühlschrank festzumachen, treffen wir bereits eine Auswahl, welche Art Zeichnung uns gefällt und welche nicht. Dabei wollen wir doch gar keine Stereotypen schaffen.

Kinderzeichnung3

3. Zu viele Fragen stellen

„Ist das eine Katze oder ein Hund?“, „Was bedeutet denn dieser Farbfleck hier?“. Auf solche Fragen können ältere Kinder problemlos antworten, doch für die kleineren, die noch nicht so redegewandt sind, könnte das zu schwierig sein. Wir müssen uns vor Augen halten, dass Kinder malen, was sie fühlen und nicht, was sie sehen. Wie soll ein vierjähriges Kind uns erklären, dass seine Zeichnung darstellt, was es fühlt, wenn es glücklich ist oder wenn es traurig ist, weil niemand es beachtet? Zudem beziehen sich oftmals die Werke der Kinder auf sich selbst oder sind ganz einfach Ergebnisse ihrer Versuche mit verschiedenen Materialien. Denken wir nur daran, wie ein Kind zum ersten Mal mit Fingerfarben experimentiert.

In diesen Fällen muss das Endresultat nicht zwingend wichtig sein, was zählt ist der Prozess, die Empfindungen, das Eintauchen in neue Entdeckungen, die hervorgehoben werden.

Zu viele Fragen stellen oder der Versuch, eine Zeichnung zu analysieren ist nicht immer der richtige Weg. Im Gegenteil - es könnte Frust entstehen, weil das Kind noch nicht in der Lage ist, seine gefühlsbetonten Abläufe verbal auszudrücken.

4. Sanft korrigieren

„Schön, sehr schön, aber denk bitte nächstes Mal daran, dass Tiger nicht grün sind!“, ist ein üblicher Versuch, die Zeichnungen der Kleinsten zu korrigieren, indem man ihnen Ergänzungen oder Änderungen vorschlägt. Doch die Zeichnungen der Kinder stellen nicht immer die Realität dar, sondern vielmehr ihre Art, die Wirklichkeit zu sehen. Ein Hinweis, der auf eine Korrektur hinausläuft, ist nicht nützlich, sondern kann das Gegenteil bewirken: Er entmutigt das Kind und hilft ihm nicht dabei, seine Fähigkeiten zu entwickeln.

Welches sind denn nun die besten Reaktionen auf Kinderzeichnungen?

Lesen Sie morgen hier im Perlen-Blog weiter oder direkt bei zebrart.it

Kommentar schreiben (0 Kommentare)