Maler und ihre Bilder: Pierre Auguste Renoir

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Renoirs Bilder gehören zu den leichtesten und sorglosesten unter den Impressionisten. Seine Szenen sind glücklich, lustig, manchmal berührend. Der Künstler war fasziniert von der weiblichen Schönheit und er liebte es, Lebensfreude in Bilder umzusetzen. Seine Lehrer ermahnten ihn immer wieder, nicht allzu freizügige Szenen darzustellen.

Pierre Auguste Renoir war ein enger Freund von Claude Monet. Sie malten gemeinsam Ansichten in der Natur und wie es bei den Impressionisten öfters vorkam, hinterliess auch Renoir einige Bilder mit dem gleichen Motiv aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet.

Badende RenoirNach der Blütezeit des Impressionismus und unter dem Druck der Kritiken, begann Renoir vermehrt klassische Bilder im Stil von Raffael zu malen: Die grossen Badenden ist ein klassisches Thema der Spätrenaissance mit nackten Frauen in der Landschaft neben einer Wasserquelle. Dieses Motiv war erlaubt, denn die dargestellten Frauen waren Göttinnen und Nymphen.

Renoir wurde 1841 in Limoges, Frankreich, als sechstes von sieben Kindern einer Arbeiterfamilie geboren. Mit 13 Jahren begann er eine Lehre als Porzellanmaler. Da wurde sein Talent bald erkannt und er verdiente so gut, dass er sogar seine Eltern unterstützen konnte. Während dieser Zeit besuchte Renoir oft den Louvre, wo er am liebsten die Werke französischer Meister betrachtete.

Er studierte Malerei und lernte andere junge Künstler kennen wie Camille Pissarro (1830-1903), Paul Cézanne (1839-1906) und Claude Monet (1836-1924). Sie alle gehörten zu den ersten Impressionisten, die mit ihrem Stil versuchten, verschiedene Lichteffekte abzubilden. Da sie im Freien arbeiteten, verwendeten sie helle Farben und malten mit kurzen Pinselstrichen, damit sie die wichtigsten Eindrücke festhalten konnten, bevor das Licht wieder wechselte. 1864 wurde zum ersten Mal ein Bild von Renoir für eine berühmte Ausstellung in Paris angenommen.

Im Alter von 40 Jahren heiratete er und das Paar hatte drei Söhne: Pierre, Jean und Claude.

Pierre Auguste Renoir starb mit 78 Jahren 1919 in Frankreich. Er hatte bis zum letzten Lebensjahr gemalt, obwohl er an den Rollstuhl gefesselt war und sich den Pinsel an die Hand binden lassen musste, weil er ihn nicht mehr halten konnte.

Download: Karteikarten Pierre-Auguste Renoir

Zielgruppe: 3.-5. Klasse
Bezug Lehrplan21: BG.3.A.1
Bilder: Wikimedia Commons, Lizenz, US-Lizenz